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Schon mal Eis aus
Hagebutten probiert?

Tofte verarbeitet Früchte, die in Wildhecken wachsen, zu leckerem Eis am Stiel. Hagebutte, Holunder, Schlehe und Brombeere enthalten als heimische Superfruits viele Vitamine und Antioxidantien. Wir kombinieren sie mit extra-cremigen Joghurt von der Meierei Horst oder bieten sie euch als veganes Sorbet mit besonders hohem Fruchtanteil (40 Prozent).

Das schmeckt und schützt die Natur:

Für je 100 verkaufte Eis pflanzt Tofte 2 Meter Hecke aus heimischen Vogelschutzgehölzen neu an. Das ist aber erst der Anfang!

 

Wir arbeiten an einem Gesamt-Konzept, bei dem der Naturschutz ins Geschäftsmodell eingebaut ist: Noch beziehen wir die Früchte aus dem Großhandel und zum Teil auch aus dem europäischen Ausland. Wir wollen aber Jahr für Jahr mehr Früchte selber ernten und den Hecken so ihren ökonomischen Wert zurückgeben, um sie noch besser zu schützen.

Unsere erste Wildhecke...

...haben wir dem BUND-Naturerlebnisgarten in Hamburg-Wilhelmsburg geschenkt: 125 Setzlinge aus 15 heimischen Arten, die zu insgesamt 50 Metern Wildhecke heranwachsen sollen. Weitere kleinere Hecken im Wendland und in der Nordheide sowie ein großer Knick in Schleswig-Holstein sind bereits geplant.

Und wenn Ihr fleißig weiter Tofte-Eis schleckt, werden es schnell mehr! Ihr kennt Flächen, auf denen sich gut eine Wildhecke pflanzen lässt? Dann sprecht uns gerne an!

LECKERSCHMECKERHECKENRETTER

Ihr könnt die Natur schützen, indem Ihr sie vernascht – als leckeres Eis am Stiel!

Das Eis

Unser Eis am Stiel ist handgemacht im Norden von Hamburg.

 

In unserer Zutatenliste findet Ihr keine überflüssigen Zutaten – erst recht keine künstlichen Zusätze wie Aromen, Emulgatoren oder Kon­servierungsstoffe.

 

Statt stark verarbeiteter Industriezucker verwenden wir einfachen Bio-Rübenzucker aus Deutschland.  Einen Teil des Zuckers ersetzen wir durch Inulin, einen Extrakt aus der Chicorée-Wurzel. Dadurch schmeckt Tofte weniger süß, und wir müssen kein Fett zu­geben, um das Eis geschmeidig zu machen.

Der Fruchtanteil im Sorbet beträgt 40 Prozent. Das Fruchtmark beziehen wir zum Start aus dem Großhandel, der Anteil aus eigener Ernte soll aber von Jahr zu Jahr wachsen.
 

Der Joghurt für unser Eis wird von der Meierei Horst extra cremig angerührt. Die Milchbauern bauen das Futter für ihre Kühe noch selbst an (gentechnikfrei) und lassen ihre Herden im Sommer auf die Weide. 
 

Als Bindemittel verwenden wir Apfelpektin, den Geschmack rundet ein Schuss Zitrone oder Vanille ab.

Die Hecken

Holunder, Hagebutte und Schlehe sind typische Früchte, die
in Wildhecken wachsen und von denen viele gar nicht mehr ­wissen, wie sie schmecken. Früher war das anders. Hecken wurden extra angelegt, um die Felder vor Wind zu schützen und um ihre Früchte und ihr Holz ökonomisch zu ­nutzen.

Hecken – bei uns in Norddeutschland werden sie Knicks genannt – sind ein wichtiger Teil unserer Landschaft. Sie bieten Insekten, Vögeln und vielen anderen Tieren Nahrung und Versteck. Und sie sorgen für die Abwechslung in Feld und Flur, die wir Menschen bei einem Spaziergang genießen.

Je mehr die Industrialisierung der Landwirtschaft voranschreitet, desto mehr verschwinden jedoch die Hecken. Stattdessen breiten sich riesige Monokulturen aus. Und die ­wenigen Hecken, die noch stehen, werden nicht gut gepflegt. Denn das erfordert viel Personaleinsatz und ist teuer.

Tofte bietet einen Lösungs­ansatz für dieses Problem.

 

Denn Tofte ist ein ökologisches Sozialunternehmen, das seine ­Gewinne in die Anpflanzung und in die Pflege von Hecken investiert. Hierfür plant Tofte mit Partnern aus dem sozialen Sektor zusammenzuarbeiten, die sinnvolle Beschäftigung für Menschen mit psychischen Erkrankungen organisieren.

Der Impact

Tofte soll vom Start weg positiv wirken. Für 100 Eis, die wir verkauft haben, pflanzen wir 2 Meter Hecke aus hei­mischen Vogelschutzgehölzen neu an – schon jetzt!

Wenn das Konzept dann im Gesamten steht, ist der Naturschutz ins Geschäftsmodell eingebaut: Der Bedarf an heimischen Früchten für die Herstellung von Tofte-Eis gibt den Wildhecken ihren ökonomischen Wert zurück und schützt sie so vor der Abholzung. Bei der Ernte achten wir darauf, dass für die Wintervögel ge­nügend Früchte an den Sträuchern hängen bleiben.

Doch nicht nur die Natur soll profitieren: In die ­Anpflanzung, Pflege und Ernte der Hecken sollen in einem thera­peutischen Rahmen Menschen mit psychischen Erkrankungen ein­gebunden werden, die entweder auf dem ersten ­Arbeitsmarkt keine geeigneten Stellen finden oder schrittweise in diesen zurückkehren wollen.

Wenn Tofte als Unternehmen gewachsen ist, bieten sich hier vielfältige Arbeitsplätze – vom Gartenbau draußen in der ­Natur über die Verarbeitung der Früchte oder die Eisherstellung bis hin zum Verkauf. Und dies alles für ein sinnvolles Produkt.